das digitale lagerfeuer 1.0

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kloster disentis, doku bei http://www.schmidpart.ch #bkd #osb

 

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Die Klosterkirche St. Martin III wurde von 1695 bis 1709 erbaut und 1712 eingeweiht. Die Planung der Wandpfeilerkirche wird dem Vorarlberger Caspar Moosbrugger zugeschrieben. Im Gegensatz zu ihren Vorgängerkirchen des 8. und 9. Jh. ist sie nach Norden orientiert und bildet damit den Ostabschluss der mächtigen südorientierten Klosteranlage, die ab 1685 nach dem Abbruch der alten Konventbauten entstand. Bei den Klosterbränden von 1799 und 1846 stürzten die Chorgewölbe ein. Die Stuckaturen der Hauptgewölbe sind damals zerstört und erst 1914 und 1926 wieder angebracht worden. Damals entstanden auch die Deckenbilder von Fritz Kunz.

geklaut bei: http://www.schmidpart.ch/news.html

(1) fritz kunz

http://de.wikipedia.org/wiki/Kunz
Fritz Kunz (1868–1947), Schweizer Maler
vergl. s3: 
http://www.architekturgeschichte.ch/Architekturgeschichte/Kirchenbau%20St.%20Gallen.pdfNoch hatten die Baumeister keine Bedenken, sämtliche Wände mit Dekor zu überziehen und von Künstlern Bilder und Statuen zu bestellen, die stilistisch im Dunstkreis der Nazarener verharrten. Unter ihnen dürfte Fritz Kunz (1869-1947), der u.a. den Chor der Marienkirche in St. Gallen-Neudorf und die Decke der Kirche in Rieden ausmalte, der vielbeschäftigste und bekannteste gewesen sein.

http://de.wikipedia.org/wiki/Nazarener_(Kunst)
Vertreter dieser Stilrichtung, die man als Nazarener bezeichnete, standen überwiegend dem Katholizismus nahe, bzw. konvertierten vielfach zu ihm. Sie beeinflussten die Kunst der gesamten Romantik.  

(2) ostorientierung

http://www.planeterde.de/news/nordorientierung

Prof. Joachim Neumann von der Deutschen Gesellschaft für Kartographie erklärt: "Bis ins 15. Jahrhundert zeigten christliche Weltkarten Osten oben, dort lagen nämlich die heilige Stadt Jerusalem und das Paradies. Aus dieser Zeit stammt auch der Begriff "orientieren" wörtlich übersetzt "nach Osten ausrichten". (...) Erst als die Araber um 1300 den Magnet-Kompass von China nach Europa einführten, wurden nach Norden ausgerichtete Karten häufiger. Um Land zu vermessen oder sich auf See zu orientieren wurde der Kompass schnell unersetzlich. Ab dem 14. Jahrhunderts orientierten sich immer mehr Seefahrer an der nach Norden zeigenden Kompassnadel.

(3) disentis/mustér? - muster da dissentis!

die metapher vom meer: http://dfdu.posterous.com/die-metapher-vom-meer-vogel-retten-wale-arche / carl schmitt: http://dfdu.posterous.com/land-und-meer-carl-schmitt-venedig-ein-modell

unterricht der 7 freien künste: http://de.wikipedia.org/wiki/Sieben_Freie_K%C3%BCnste

die gottessuche ist nicht mehr eine sache der einsamkeit, ist in disentis zwar noch immer mit dem gang in die abgeschiedene wüste (desertina) verbunden, wurde zwar noch immer von wandermönchen initiiert, welche jetzt aber eben in die gemeinschaft zogen: emeritentum > koinobitentum. und hier ändert sich alles. vom einen weg, gehts in einen #nächsten ;-)

dissent_is

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gott ist im dazwischen
http://www.zumbo.ch/maps/navigate/navigate.php?map_nr=193&lang=de&cat_nr=2  
um 1690 kratzt der kunstsammler und kupferstecher, sohn einer langen dynastie von kartenmachern, nicolaes visscher II(?) auf seine druckplatten: http://de.wikipedia.org/wiki/Nicolaes_Visscher_I  

und weil alles so dissent_is brauchst ein muster wie damit umzugehen sei: disentis/mustér? - muster da dissentis!

archiv in bkd (1): http://bkd.posterous.com/tag/dissentis

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http://bkd.posterous.com/geschichte-schreiben-meint-geschichte-schreib

 

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