EINTRAG IN ARBEIT
(1)
http://de.wikipedia.org/wiki/Legende
(ora - lege - labora / http://bkd2.posterous.com/bedingungen-fur-eingriffe-burkhard-muller-soz ;-)
lege -> lesen - > auflesen, ablesen, reinlesen...
im weinberg des textes:
lesen - > murmeln -> eine stimme verleihen - > veräussertest (wieder) verinnerlichen - > verkörpern
LEGENDE als ein nahegelegts (vorgeschlagenes!) ende (interpretierte geschichte) bedenken (lesen!).
(2)
http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4rchen
"Im Unterschied zur Sage und Legende sind Märchen frei erfunden und ihre Handlung ist weder zeitlich noch örtlich festgelegt."
http://de.wikipedia.org/wiki/Br%C3%BCder_Grimm (1785 - 1863)
http://en.wikipedia.org/wiki/Cephalophore
http://bkd.posterous.com/das-kephalophoren-wunder-pater-theo-osb-bkd
- > verwendung zwischen dem 8.-17. jahrhundert
FRAGE
- haben die märchen die legenden und sagen abgelöst? bzw ersetzt?
ein märchen machen wir deutlich, in dem wir die erzählung "framen" mit den formeln:
"es war einmal (...) und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heut'!"
"es war einmal" öffnet den raum für wildeste fantasie, träume, ängste, verdrängtes etc.
"und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heut'!" schlägt vor, nach dem archetypischen, dem typischen, dem bekannten, dem sich ähnlichen im "hier und jetzt" zu suchen...
(3)
gott suchen:
koinobiten
http://de.wikipedia.org/wiki/Koinobitentum -> hyperaffirmativer ansatz: nicht der gesellschaft von gemeinschaften entfliehen, sondern sie umstandlos zu inszenieren: hinter abgeschlossenen mauern, unmöglich zu entfliehen, auszuweichen, abzuhauen... und jetzt aber:
disentis/mustér als eine suche nach einem "muster da dissentis". als einen umgang mit der für gemeinschaft typischem (vielleicht sogar "konstituierendem?") dissens...
kopf: verweigerung von "natürlich" gehaltenem intellekt, rationalität, befehlen von mächtigen und gewaltbereiten etc.
brust: verweigerung der akzeptanz von "natürlich gehaltener" sexualität, stellung in gesellschaft, zu erfüllender aufgabe und funktion etc.
den abgeschlagenen kopf in beide hände nehmen, zurück zu gehen zu geistigen und geistlichen wurzeln und etwas neues begründen...
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